Was die Farben bedeuten, welche Seiten es gibt und wie du sie bedienst. Alle Uhrzeiten sind Ortszeit.
1 · Ort wählen: Öffne die Warnlage und suche deinen Ort. Ohne Auswahl siehst du die Region.
2 · Lage ansehen: Unter „Jetzt“ steht die aktuelle Einschätzung; „Verlauf“ und „Karte“ zeigen die Entwicklung.
3 · Mitteilungen aktivieren: Öffne „Mehr“ und schalte Warn-Push ein. Erlaube die Mitteilungen auch in der Geräteabfrage.
Wetter AI zeigt die Unwetterlage für Südostbayern, Salzburg und Tirol – Gewitter, Starkregen, Sturm, Schnee und Hochwasser. Dazu kommen als Reisegebiete Norditalien und die kroatische Adria.
Du siehst, wie einig sich die verfügbaren Wettermodelle sind. Übereinstimmung und Streuung helfen, die Unsicherheit einer Vorhersage einzuschätzen. Dazu werten wir das Radar selbst aus und zeigen die amtlich erkannten Gewitterzellen des Deutschen Wetterdienstes.
Die Vorhersage prüft sich selbst: Jede Warnung wird später mit dem tatsächlichen Wetter abgeglichen. Wie treffsicher wir sind, steht offen unter „Wie gut sind wir?".
Oben im Menü (Balken-Symbol) erreichst du alles. Das Wichtigste:
Die eingefärbte Fläche auf der Karte zeigt die höchste Warnstufe im gewählten Zeitraum. Je kräftiger die Farbe, desto größer die Gefahr.
Die Warnlage hat vier Reiter – am Handy als Leiste am unteren Rand:
Auf der Karte im Reiter „Karte“ stellst du ein:
Der runde Knopf unten rechts (Ebenen-Symbol) fächert die Karten-Werkzeuge auf: 📍 Meine Orte, die amtlichen ⛈️ Zellen mit ihrer Zugbahn und 🎨 Warnfarben – Letzteres nimmt kurz das farbige Warnfeld weg, damit die Zellen klar sichtbar werden. Erneut tippen klappt alles wieder ein.
So liest du die Karte: Ein blasser Farbschleier heißt „hier sehen die Modelle ein Signal“ – ein Hinweis, noch keine Warnung. Eine umrandete Fläche mit Stufe ist die eigentliche Warnung. Eine weiße Raute heißt: hier ist gerade wirklich eine Radarzelle gemessen worden.
Wofür? Du willst nicht nur wissen, ob heute etwas kommt, sondern wann. Die Karte im Zeitverlauf beantwortet das, bevor du irgendwo hinklickst.
Die Bilder liegen fertig gerechnet bereit – deshalb geht das Umschalten ohne Warten. Die Reisegebiete sind etwas gröber gezeichnet und werden halbstündlich erneuert, das Heimatgebiet häufiger. Lässt sich die Karte einmal nicht laden, steht das da – eine leere Karte wäre keine Entwarnung.
Wofür? Die Warnseite sagt, ob etwas gefährlich wird. Das Meteogramm sagt, wie das Wetter wird – fünf Tage an einem Ort, Stunde für Stunde, alle Größen auf einer Zeitachse übereinander. Wer wissen will, ob das Grillen am Samstag klappt, ist hier richtig.
Fällt eine Größe einmal aus, bleibt ihre Tafel leer mit einem Satz dazu – wir zeichnen dort keine Nulllinie. Eine Null sähe aus wie ein gemessener Wert, und gemessen haben wir in dem Fall gar nichts. Das Meteogramm ist eine Vorhersage, keine amtliche Warnung.
Wofür? Wenn ein Gewitter unterwegs ist, zählt nicht die Region, sondern diese eine Zelle: Wohin zieht sie, wie stark ist sie, wann ist sie bei dir? Das zeigt der Zell-Alarm.
Achtung beim Lesen: Die Intensität einer Radarzelle (0–4) ist nicht die Warnstufe deiner Region. Und die Zugbahn ist eine Kurzfrist-Prognose – Zellen können drehen, auffrischen oder zerfallen.
Über den runden Knopf unten rechts auf der Karte kommst du zu 📍 Meine Orte: Zuhause, Arbeit, Verein, Grundstück. Zieht eine erkannte Gewitterzelle darauf zu, siehst du auf einen Blick:
Im Modellvergleich kannst du zusätzlich Orte unter einem eigenen Namen merken – Arbeitsplatz, Schule, Oma. Ein Tipp auf den Namen genügt danach; bis zu zwölf Orte, jederzeit wieder entfernbar. Im Suchfeld steht weiter der echte Ortsname, dein eigener Name in der Zeile darunter. Dieselben Orte stehen auch auf der Winterdienst-Seite zur Auswahl.
Die Liste bleibt auf deinem Gerät. Wo jemand arbeitet und wo seine Kinder zur Schule gehen, ist mehr, als ein Wetterdienst wissen muss – diese Angaben erreichen unseren Server nicht. Nur wenn du es ausdrücklich einschaltest, werden sie mit deinem Konto abgeglichen, damit sie auf dem nächsten Gerät wieder da sind.
Wofür? Für alle, die bei Glätte streuen oder räumen – und für jeden, der wissen will, ob morgen früh der Weg zur Arbeit glatt ist. Die Seite Winterdienst zeigt den Glätte-Ausblick für die nächsten 36 Stunden.
Der Ausblick ersetzt keine eigene Streckenkontrolle und ist keine amtliche Warnung. Betriebe finden dieselbe Information im Kunden-Portal im Reiter Winter – dort je Standort, wahlweise als Zahlen oder als Kurve, mit Quittung für den Nachweis.
Wofür? Wenn du eine Entscheidung triffst – Fest, Baustelle, Fahrt –, willst du wissen, wie belastbar die Vorhersage ist. Der Modellvergleich zeigt genau das.
Bei Starkregen zeigt die Warnlage unter „Mehr“ die aktuellen Pegelstände der Flüsse und Bäche in der Region – aus den amtlichen Messnetzen (unter anderem HND Bayern, PEGELONLINE, GeoSphere) und lokaler Sensorik. So erkennst du früh, wenn das Wasser steigt.
Im Kunden-Portal gibt es dazu einen eigenen Reiter Regen mit drei Fragen in der Reihenfolge, in der man sie stellt:
Ehrlich dazu: Wir haben keine hydrologischen Einzugsgebietsgrenzen. Wir nähern über das Höhenmodell an – was oberhalb des Pegels liegt, im Umkreis von 25 km – und schreiben das an jeder Stelle dazu. Wo nichts messbar ist, steht „nicht messbar“ und keine Null.
Unter „Mehr“ schaltest du den Warn-Push ein. Du legst selbst fest, ab welcher Stufe du etwas hören willst – die Empfehlung ist ab Stufe 2. Zusätzlich kannst du die Tagesvorschau ankreuzen: dann sagen wir schon vorher Bescheid, wenn für heute eine kräftige Lage erwartet wird.
Auf iPhone und iPad musst du die Seite vorher als App speichern (siehe unten) – Apple stellt Mitteilungen nur an installierte Apps zu.
Die Warnung selbst kostet nie etwas. Kostenlos bleiben: die Lage der Region, die Karte, die amtlichen Warnungen, ein Ort mit Mitteilung und der Hinweis auf eine Zelle, die auf diesen Ort zuzieht. Ein Unwetterhinweis hinter einer Bezahlschranke wäre nicht nur heikel – er würde genau das Vertrauen zerstören, von dem der Dienst lebt.
Bezahlt wird für Komfort, Tiefe und Werkzeug. Was das im Einzelnen ist und was für dich gerade gilt, steht unter Mein Zugang.
Wir behaupten nicht einfach, gut zu sein – wir zeigen es. Jede Vorhersage wird später gegen Radar, Messstationen und Blitzortung geprüft, und die Bilanz ist öffentlich, samt Fehlwarnungen. So siehst du selbst, wie verlässlich eine Warnung ist.
Du kannst die Warnkarte wie eine App auf deinem Startbildschirm ablegen: ein Tipp, sofort da, ohne Adresszeile. Für aktuelle Warnungen brauchst du eine Internetverbindung.
Auf dem iPhone und iPad ist das Voraussetzung für Warn-Mitteilungen. Apple schickt Benachrichtigungen nur an eine installierte App – im Browser allein bekommst du keine.
Mein Zugang zeigt deine Freischaltungen und den kostenlosen Umfang. Melde dich auf allen Geräten mit demselben Konto an.
Bestellen: Unter Preise und Kaufen Laufzeit wählen, anmelden oder registrieren und die Bestellung prüfen. Die Zahlung erfolgt bei Stripe. Preis, Startphase und Folgezahlung stehen vor dem Abschluss.
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