Alles über Wetter AI – die öffentlichen Seiten und das Kunden-Portal, Schritt für Schritt und laienverständlich erklärt. Nutzen Sie die Suche, um schnell zum passenden Abschnitt zu springen. Alle Uhrzeiten in diesem Handbuch sind Ortszeit (Europe/Berlin).
Die öffentliche Warnlage (/warnung) zeigt die aktuelle Unwetterlage für Südostbayern, Salzburg und Tirol – Gewitter, Starkregen, Dauerregen, Sturm, Schnee und Hochwasser. Sie ist frei zugänglich, ohne Anmeldung.
Der Unterschied zu einer gewöhnlichen Wetter-App: Sie sehen nicht eine Vorhersage, sondern wie einig sich zwölf Wettermodelle sind. Daran erkennen Sie, wie sicher eine Lage ist. Dazu werten wir das Radar selbst aus und zeigen die amtlich erkannten Gewitterzellen des Deutschen Wetterdienstes.
Diese Seite ist eine private Zusatzinformation und keine amtliche Warnung. Amtlich warnen der DWD und die GeoSphere Austria – deren Warnungen zeigen wir direkt daneben.
Die Warnseite ist in vier Reiter geteilt; am Handy liegen sie als Leiste am unteren Bildschirmrand in Daumenreichweite.
Ihr Ort: Beim ersten Besuch fragt die Seite genau eine Sache – Ihren Ort. Danach steht ganz oben, ob bei Ihnen etwas ansteht und ab wann. Wer keinen Ort angeben möchte, sieht die Lage der ganzen Region; ein Zwang besteht nicht. Der Ort bleibt auf Ihrem Gerät.
Die eingefärbte Fläche zeigt die höchste Warnstufe im gewählten Zeitraum. Je kräftiger die Farbe, desto größer die Gefahr.
Dieselben Farben gelten auf allen Karten und Zeitleisten. Eine Gewitterzelle kann die Warnstufe eigenständig anheben: Großhagel oder eine erkannte Rotation heben auf mindestens Stufe 3, Hagel auf mindestens Stufe 2 – unabhängig davon, wie viel Regen fällt.
Zeitraum wählen: Mit den Schaltern AKTUELL TAGESGEFAHR MORGEN stellen Sie ein, welchen Zeitraum die Warnflächen abdecken – was gerade läuft, den ganzen heutigen Tag oder den morgigen.
Gefahr filtern: Mit ALLE GEWITTER REGEN STURM blenden Sie gezielt nur die Gefahrenart ein, die Sie interessiert.
Ort antippen: Tippen Sie irgendwo auf die Karte – Sie erhalten die Lage für diesen Punkt.
Die Tagesgefahr steht: Sie deckt den ganzen Tag ab und wird sofort angehoben, wenn es ernster wird; heruntergestuft wird erst, wenn die Lage zwei Stunden am Stück ruhig bleibt. Damit ist sie eine Tagesaussage und nicht eine zweite Anzeige der Momentanlage.
Der Schalter RADAR LIVE blendet das echte Niederschlagsradar ein. Die Quelle ist umschaltbar:
Das Radarbild aktualisiert sich etwa alle 5 Minuten und zeigt jeweils seinen Stand an. Ist ein Radarbild älter als 30 Minuten, gilt es nicht mehr als Beobachtung – dann entscheidet die Vorhersage allein, statt eine Messung vorzutäuschen.
Auf der Karte liegt unten rechts ein runder Knopf mit Ebenen-Symbol. Ein Tipp fächert die Karten-Werkzeuge auf, ein weiterer Tipp klappt sie wieder ein:
Zieht eine Zelle auf einen Ihrer Orte zu, färbt sich der runde Knopf rot und pulst – damit die Warnung auch im eingeklappten Zustand sichtbar ist.
Unter 📍 Meine Orte speichern Sie Ihre wichtigen Orte – Zuhause, Arbeit, Verein, Grundstück. Zieht eine erkannte Gewitterzelle darauf zu, sehen Sie auf einen Blick:
Diese Orte werden auf Ihrem Gerät gespeichert und erreichen unseren Server nicht. Nur wenn Sie es ausdrücklich einschalten, wird die Liste mit Ihrem Konto abgeglichen, damit sie auf einem zweiten Gerät wieder da ist.
Im Reiter Mehr können Sie eine Frage in eigenen Worten stellen: „Wann kommt das Gewitter zu mir?“, „Welche Gefahr droht an meinem Ort?“, „Warum warnt ihr dort?“. Die Antwort entsteht aus unserer aktuellen Datenlage. Braucht die Frage einen Ort, fragt die Seite danach – per Standortfreigabe oder Eintippen.
Grenzen: Der KI-Meteorologe kann zeitweise nicht erreichbar sein; dann steht das da. Bei sicherheitsrelevanten Fragen erscheint ein deutlicher Hinweis: Entscheidungen wie Absage oder Räumung treffen Sie bitte nicht allein nach dieser Auskunft – maßgeblich sind die amtlichen Warnungen und die Verantwortlichen vor Ort.
Die normale Warnkarte beantwortet „ist heute etwas?“. Die Karte im Zeitverlauf (/karte) beantwortet „wann?“ – Stunde für Stunde, zum Durchspielen. Zu finden über das Menü oder über den Knopf ◷ Zeitverlauf an der Karte der Warnseite.
Die Karten liegen fertig gerechnet bereit. Deshalb geht das Umschalten zwischen den Stunden ohne Warten – anders als auf der Warnseite, wo die Fläche im Browser gezeichnet wird.
Das Herzstück der Seite ist die Leiste am unteren Rand. Jede Stunde ist ein Streifen und trägt ihre höchste Warnstufe zweifach: als Farbe und als Balkenhöhe. Sie sehen also, wann es ernst wird, bevor Sie irgendwo hinklicken.
Beim Öffnen springt die Karte auf die nächste Stunde, in der tatsächlich etwas zu sehen ist – sonst startete man bei einer ruhigen Stunde und hielte die Karte für leer.
Über den Knopf ▤ oben rechts:
Der Knopf ? daneben zeigt die Legende – dieselben Farben wie auf der Warnseite.
Die Reisegebiete werden bewusst etwas gröber gezeichnet und halbstündlich erneuert, das Heimatgebiet feiner und häufiger. Der Grund steht offen dabei: In voller Auflösung hätte allein Norditalien jeden Durchgang um ein Vielfaches verlängert – auf demselben Rechner, der gleichzeitig warnen soll. Für die Frage „wird es dort morgen ungemütlich?“ reicht die gröbere Karte; die Warnung hat Vorrang.
Liegen keine Karten vor, zeigen wir keine leere Karte mit leerer Zeitleiste, sondern schreiben hin, dass sie gerade nicht verfügbar ist – mit dem ausdrücklichen Satz: Das ist keine Entwarnung. Eine leere Karte liest sich wie „keine Gefahr“, und das wäre eine Aussage, die wir gar nicht getroffen haben. Die gültige Warnlage steht dann weiter auf der Warnseite.
Wenn ein Gewitter unterwegs ist, zählt nicht mehr die Region, sondern diese eine Zelle: Wohin zieht sie, wird sie stärker, wann ist sie bei mir? Genau dafür gibt es den Zell-Alarm (/zellalarm), erreichbar auch über den Knopf ⚡ Zell-Alarm an der Karte der Warnseite.
Gezeigt werden die amtlich erkannten Gewitterzellen des DWD (KONRAD3D) auf dem Radarbild, dazu unsere eigene Auswertung.
Ein Standbild sagt, wo es regnet – erst die Reihe sagt, wohin es zieht und ob es stärker wird. Beim Radar können Sie deshalb zwischen Jetzt (Standbild) und ▶ Zeitraffer wählen.
Die Zugbahn einer Zelle trägt Zeitmarken: +15, +30, +45 und +60 Minuten, jeweils mit Uhrzeit. Sie stammen aus den amtlichen Prognosepunkten des DWD.
Über deren Ende hinaus wird nichts erfunden. Wo sich die Beschriftungen überlappen würden, bleibt nur der Strich stehen. Und: Eine Zugbahn ist eine Kurzfrist-Prognose – Zellen können drehen, auffrischen oder zerfallen. Die Zeiten sind Näherungen, keine Zusage.
Je Zelle steht die Zahl der Blitze der letzten zehn Minuten im Umkreis von rund 15 km – und ob sie zunimmt oder nachlässt. Eine steigende Blitzrate ist das früheste Zeichen für ein sich verschärfendes Gewitter, oft bevor man am Radarbild etwas sieht.
Verglichen wird mit einer eigenen, mindestens zehn Minuten alten Zählung. Solange diese Vergleichszählung fehlt, steht auch das da – statt eine Richtung zu behaupten, die noch niemand gemessen hat.
Ein einziger Regler steuert alle Karten-Ebenen, ausklappbar statt als Fenster – damit die Karte beim Umschalten sichtbar bleibt:
Ihre Auswahl bleibt gespeichert.
Der wichtigste Lesehinweis dieser Seite: Die Intensität einer Radarzelle (0–4) ist nicht die Warnstufe Ihrer Region. Die Zellintensität beschreibt diese eine Zelle, die Warnstufe beschreibt ein Gebiet über einen Zeitraum. Warnseite und Zell-Alarm benutzen dabei dieselbe Zählregel, damit dieselbe Zelle nicht auf zwei Seiten verschieden aussieht.
Bauhof, Streudienst, Hausmeister, Landwirt – und jeder, der wissen will, ob morgen früh der Weg glatt ist: Die Seite Winterdienst (/winterdienst) beantwortet eine einzige Frage, nämlich „muss ich heute Nacht raus?“.
Gezeigt wird der Glätte-Ausblick für die nächsten 36 Stunden: wann es glatt wird, wie lange es dauert, welche Art Glätte droht – und, das Entscheidende um drei Uhr nachts, wie einig sich die Wettermodelle sind.
Sie werden getrennt ausgewiesen, weil sie verschieden gefährlich sind. Jede Art hat eine eigene Farbe und eine eigene Form – damit der Zeitstrahl auch nachts, bei Farbsehschwäche oder ausgedruckt lesbar bleibt.
Wir rechnen nicht mit einer Vorhersage, sondern mit allen verfügbaren Modellen und sagen Ihnen, wie viele davon dieselbe Stunde als glatt sehen. Im Zeitstrahl zeigt das die Balkenhöhe: ein voller Balken heißt „alle“.
Elf von elf ist eine Entscheidung, drei von elf ist ein Grund, wach zu bleiben und später erneut zu schauen. Diesen Unterschied verschweigen wir nicht – bei einer Entscheidung um drei Uhr nachts ist er wichtiger als die Stunde selbst.
Ihr Ort: Zur Auswahl stehen der Ort, den Sie auf der Warnlage festgelegt haben, und die im Modellvergleich gemerkten Orte. Haben Sie noch keinen Ort gespeichert, rechnen wir für die Mitte der Region und schreiben das dazu. Diese Seite liest die Orte nur – sie ändert nichts daran.
Was fehlt, steht als fehlend da: Angaben wie Temperatur, Taupunkt oder Bodentemperatur liefert unsere Glätte-Auswertung derzeit nicht mit; sie werden ausdrücklich als fehlend gekennzeichnet statt geschätzt. Kommen sie später dazu, erscheinen sie von selbst.
Grenzen: Der Ausblick ist ein Hinweis für den Winterdienst, keine amtliche Warnung und kein Ersatz für die eigene Streckenkontrolle. Glätte ist kleinräumig: Eine Brücke kann glatt sein, während die Straße daneben nass ist.
Betriebe finden dieselbe Frage im Kunden-Portal als Arbeitswerkzeug für den Streudienst – im Reiter Winter:
Die Farben der vier Glättearten sind im Portal dieselben wie auf der öffentlichen Seite – zwei Paletten für dasselbe Produkt hießen zweimal lernen, was eine Farbe bedeutet.
Wenn eine Entscheidung ansteht – Fest, Baustelle, Fahrt, Ernte –, ist die wichtigste Frage nicht „was sagt das Wetter?“, sondern „wie belastbar ist die Aussage?“. Der Modellvergleich (/modelle) zeigt genau das: zwölf Wettermodelle für einen Ort, nebeneinander und ungeglättet.
Eng beieinander heißt: man kann sich darauf stützen. Weit auseinander heißt: noch weiß es niemand genau.
Wichtig zur Einordnung: Die Bänder zeigen eine Spanne, keine Wahrscheinlichkeit. Es sind zwölf unabhängige Modelle verschiedener Wetterdienste.
Mit + Diesen Ort merken geben Sie einem Ort einen Namen, den Sie verstehen – Arbeitsplatz, Schule, Oma. Danach genügt ein Tipp auf den Namen. Bis zu zwölf Orte, jederzeit wieder entfernbar.
Im Suchfeld steht weiterhin der echte Ortsname, Ihr eigener Name in der Zeile darunter – sonst hätte die nächste Suche nach „Arbeitsplatz“ ins Leere gegriffen. Dieselben Orte stehen auch auf der Winterdienst-Seite zur Auswahl.
Die Liste bleibt auf Ihrem Gerät. Wo jemand arbeitet, wo seine Kinder zur Schule gehen und wo seine Mutter wohnt, ist mehr, als ein Wetterdienst wissen muss. Nur wenn Sie „Auf meinen Geräten abgleichen“ ausdrücklich einschalten, wird die Liste an Ihrem Konto gespeichert; eine geleerte Liste löscht sie dort wieder.
Neben Südostbayern & Salzburg zeigt Wetter AI die Unwetterlage auch für beliebte Urlaubsziele: Norditalien & Gardasee und die Kroatische Adria & Istrien. Die Seite Reisewetter (/regionwarnung) zeigt je Region unseren eigenen Mehrmodell-Konsens (unsere Karte, nicht amtlich) und daneben die amtlichen Warnungen der Länder – auf Deutsch übersetzt und kurz zusammengefasst.
Dieselben Gebiete gibt es auch als Karte im Zeitverlauf (Kapitel 2), dort etwas gröber gezeichnet.
Diese Regionen sind neu: Die Trefferquoten-Historie ist noch im Aufbau, alle Angaben ohne Gewähr. Maßgeblich bleiben die amtlichen Warnungen – Italien: Protezione Civile bzw. regionale Allerta, Kroatien: DHMZ.
Mit der Urlaubs-Wache (/urlaub) behalten wir das Wetter an Ihrem Urlaubsort für Sie im Blick. So funktioniert es:
Ob die Urlaubs-Wache für Ihren Zugang offensteht, sagt Ihnen Mein Zugang (/module); die aktuellen Konditionen stehen auf /kaufen. Ihre Angaben (Ort, Zeitraum, E-Mail) nutzen wir ausschließlich für die Wache und geben sie nicht weiter. Sie ist eine private Zusatzinformation und ohne Gewähr – im Ernstfall gelten die amtlichen Warnungen der Länder.
Das Kunden-Portal (/portal) ist der geschützte Bereich für Gemeinden, Bauhöfe, Feuerwehren, Veranstalter und Betriebe. Sie melden sich mit Ihrem persönlichen Kundenzugang an, den Sie per Einladungs-Link erhalten. Zur Anmeldung für den Beta-Test geht es über /beta.
Das Portal ist in sechs Reiter geteilt – alles liegt an einem Ort, es gibt kein Springen zwischen Seiten mehr:
Was ansteht, steht oben: Zieht eine Gewitterzelle auf einen Ihrer Standorte zu, erscheint das als Streifen über allen Reitern – mit mitlaufendem Countdown und der Angabe, was droht. Ist nichts unterwegs, ist der Streifen restlos weg. Überwacht werden Ihre Standorte und Veranstaltungen am Veranstaltungstag.
Lagekarte: Ihre Standorte, das Gewitter-Potenzial der nächsten Stunden als Fläche, die amtlichen Gewitterzellen mit ihrer Zugbahn und auf Wunsch das Radarbild.
Standorte anlegen und entfernen: mit Name, Lage (Ortssuche) und Warnradius in Kilometern. Wie viele Standorte möglich sind, hängt von Ihrem Paket ab. Standorte lassen sich jederzeit wieder entfernen.
Ein Standort führt alles: Ein Klick auf einen Standort oder auf seine Marke in der Karte schaltet Überschrift, Aussagesatz, Zeitachse, Messwerte und Kartenausschnitt gemeinsam um. Beim Start ist der Standort vorgewählt, an dem gerade am meisten los ist; sobald Sie selbst wählen, bleibt Ihre Wahl – auch nach dem nächsten Auffrischen.
Wetterlage im Detail: die nächsten Stunden je Standort, die kommenden Tage, auffällige Pegel, die Trefferquote und der eingebettete Zell-Alarm. Alles nur zum Mitlesen – einstellen lässt sich dort nichts, Ihre Alarme bleiben davon unberührt.
Drei Fragen in der Reihenfolge, in der man sie stellt. Hier stehen Mengen, keine Warnstufen – deshalb kommt in diesem Reiter bewusst keine Warnstufen-Farbe vor.
Eine Gewitterzelle, die kaum vorankommt, lädt ihre ganze Wassermenge über einem Ort ab – das ist der Weg zur Sturzflut. Diese Gefahr wird gesondert bewertet; im Zell-Alarm lässt sie sich als eigene Ebene einblenden.
Jede Menge sagt, was sie bedeutet – gemessen an den amtlichen Warnkriterien des DWD für Stark- und Dauerregen, also an denselben Schwellen, nach denen auch gewarnt wird, und nicht an einer von uns erfundenen Skala. Es steht dann zum Beispiel „Viel — über der amtlichen Warnschwelle für Dauerregen“ oder „Spürbar, aber unter der amtlichen Warnschwelle“. Wo es keinen amtlichen Maßstab für ein Zeitfenster gibt, steht nichts.
Ehrlich zum Einzugsgebiet: Wir haben keine hydrologischen Einzugsgebietsgrenzen. Wir nähern über das Höhenmodell an – was oberhalb des Pegels liegt, im Umkreis von 25 km – und schreiben das an jeder Stelle dazu. Wo nichts messbar ist, steht „nicht messbar“ und keine Null. Liegt einmal nur ein einziges Modell vor, wird auch das gekennzeichnet.
Im Bereich Wasser & Pegel stehen die amtlichen Pegel Ihrer Region: Wasserstand, Tendenz und – wo die Behörde eine Vorhersage liefert – die erwartete Meldestufe. Quellen sind die amtlichen Messnetze (WSV/PEGELONLINE, HND und GKD Bayern, GeoSphere Austria), ergänzt um lokale Sensorik.
Die Pegel-Auswahl gilt nur auf diesem Gerät und ändert nichts an Ihrer Alarmierung.
Für jeden Standort stellen Sie individuell ein, wann alarmiert wird:
Eigene Schwellen und Ruhezeiten sind nicht in jedem Paket enthalten; ist Ihr Paket dafür nicht freigeschaltet, sehen Sie die Einstellungen, können sie aber nicht speichern – und das Portal sagt es Ihnen im Klartext.
Tragen Sie Veranstaltungen mit Name, Datum, Uhrzeit (von–bis) und Ort ein.
Ein Alarm war früher ein Ereignis ohne Antwort; bei mehreren Leuten im Betrieb rückten womöglich zwei aus oder keiner. Jeder Alarm lässt sich deshalb quittieren:
Alarm-Historie und Nachweis-Rückblick: Im Reiter Alarme sehen Sie die Alarme der letzten zwei Monate – wann, für welchen Standort und aus welchem Grund – dazu einen Rückblick für Dokumentation und Haftung, auch als CSV-Datei für Excel. Alle Zeiten stehen in Ortszeit.
Die Quittungen werden getrennt vom fortlaufenden Alarm-Protokoll geführt: Ein Nachweis, in dem man nachträglich Zeilen umschreiben kann, ist keiner.
Wo im Portal Stundenwerte stehen, gibt es den Umschalter Zahlen / Graph (derzeit im Reiter Winter). Die Wahl gilt für das ganze Gerät und bleibt über das Neuladen hinweg erhalten. Mit „Groß darstellen“ füllt eine Kurve den ganzen Bildschirm; die Zurück-Geste schließt sie wieder, ohne die App zu verlassen.
In diesen Kurven kommen bewusst keine Warnstufen-Farben vor: Auf diesen Achsen stehen Messwerte und Mengen. Wer eine Kurve in Warnrot zeichnet, behauptet eine Warnung, die niemand ausgesprochen hat. Ausnahme sind ausdrückliche Schwellenlinien, etwa Meldestufen eines Pegels.
Benachrichtigungs-Adressen: Im Reiter Einstellungen hinterlegen Sie die E-Mail-Adressen (bis zu zehn), an die Standort- und Veranstaltungs-Alarme sowie der Monatsbericht gehen.
Push auf dieses Gerät: zusätzlich als Mitteilung direkt aufs Handy, mit einem Knopf „Probe-Push“ zum sofortigen Prüfen. Auf iPhone und iPad muss die Seite dafür als App gespeichert sein (siehe Kapitel 9).
Probealarm – kommt der Alarm wirklich an? Im selben Reiter sitzt der Knopf „Probealarm auslösen“. Er schickt eine Probe über alle für Sie eingerichteten Wege gleichzeitig: E-Mail, Push, ntfy und Webhook. Danach steht für jeden Weg einzeln da, ob er die Meldung angenommen hat – und wenn nicht, woran es lag. Die Probe ist überall deutlich als Probe gekennzeichnet und wird nicht in Ihren Nachweis aufgenommen, verfälscht Ihre Bilanz also nicht. Aus Rücksicht auf Ihre Postfächer geht höchstens alle fünf Minuten eine Probe hinaus. Unser Rat: nach jeder Änderung an Adressen, Geräten oder der Webhook-Adresse einmal drücken – und vor der Saison einmal mit der Mannschaft, die nachts geweckt werden soll.
Ihr Logo: PNG oder JPG bis 300 KB – es erscheint oben im Portal neben Ihrem Namen.
Monatsbericht: einmal im Monat eine Zusammenfassung der Lage und der Alarme für Ihre Standorte (nicht in jedem Paket enthalten).
Rückmeldung: Fehler melden, Idee einbringen oder loben – der Knopf sitzt im selben Reiter. Wir lesen jede Rückmeldung.
Im Portal-Abschnitt „Anbindungen & API“ binden Sie Wetter AI an eigene Systeme an. Alle Schnittstellen nutzen Ihren persönlichen API-Schlüssel (Token) – bitte geheim halten; die Erneuerung übernehmen wir auf Anfrage.
https://-Adresse, dann meldet Wetter AI jeden Standort-Alarm zusätzlich automatisch als Nachricht (HTTP-POST) an Ihr System – etwa an eine Leitstellen-Software oder einen Chat-Kanal. Mit „Probe senden“ prüfen Sie die Zustellung sofort.Für Betriebe und Gemeinden gibt es mehrere Pakete. Sie unterscheiden sich darin, wie viele Standorte und wie viele Benutzer möglich sind, wie viele Veranstaltungen im Jahr überwacht werden und ob eigene Alarm-Schwellen und der Monatsbericht dazugehören.
Die aktuellen Pakete, Preise und Laufzeiten stehen auf der Seite Pakete für Betriebe und Gemeinden (/kaufen?art=portal). Sie ist ohne Anmeldung erreichbar und nimmt die Zahlen aus demselben Stand, mit dem auch Kasse und Rechnung rechnen. Deshalb steht hier bewusst keine Zahl: Eine zweite Preisliste im Handbuch wäre irgendwann die falsche.
Welches Paket für Sie gilt, sehen Sie im Portal; was Sie brauchen, klären wir gern im Gespräch. Gekündigt wird über /kuendigen.
Auf der Seite Mein Zugang (/module) steht, welche Funktionen Ihnen offenstehen. Der Grundsatz dahinter ist einfach und gilt fest:
Kostenlos bleiben immer: die Warnlage der Region, die Karte, die amtlichen Warnungen, ein Ort mit Mitteilung und der Hinweis auf eine Gewitterzelle, die auf diesen Ort zuzieht. Das ist die Warnung selbst – ein Unwetterhinweis hinter einer Bezahlschranke wäre nicht nur heikel, er würde genau das Vertrauen zerstören, von dem der Dienst lebt.
Bezahlt wird für Komfort, Tiefe und Werkzeug – für die Fachtiefe neben der Warnung, für mehrere Orte statt einem, für Werkzeuge wie die Urlaubs-Wache oder die Winterdienst-Seite. Dieses Handbuch zählt die Bausteine bewusst nicht auf: Der Umfang wächst, und eine Liste hier wäre irgendwann die veraltete.
Die vollständige Liste steht auf Mein Zugang (/module) – mit dem Satz, was ohne Kauf frei bleibt, und dem echten Zustand für Ihren Zugang. Die Seite liest ihn aus dem laufenden Stand, statt ihn zu behaupten.
Die Preise nennt die Kaufseite, nicht dieses Handbuch: /kaufen?art=privat für den persönlichen Zugang, /kaufen?art=portal für Betriebe und Gemeinden. Dieselbe Seite sagt Ihnen auch, ob ein Kauf gerade möglich ist.
Unter Konto ändern Sie Ihr Passwort und hinterlegen bzw. ändern Ihre E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse wird für das Zurücksetzen des Passworts benötigt – hinterlegen Sie sie daher am besten gleich. Ein Passwort muss mindestens 8 Zeichen lang sein und Buchstaben und Ziffern enthalten.
Haben Sie Ihr Passwort vergessen, nutzen Sie auf der Anmeldeseite den Link „Passwort vergessen“. Wir schicken einen Zurücksetz-Link an die im Konto hinterlegte E-Mail-Adresse (1 Stunde gültig, einmalig verwendbar). Ohne hinterlegte Adresse wenden Sie sich bitte an den Betreiber – er kann Ihnen ein neues Passwort zuschicken.
Sie können Wetter AI wie eine App auf den Startbildschirm legen – mit eigenem Symbol, im Vollbild, ohne Adresszeile, und es funktioniert auch bei schlechtem Netz.
Auf der Hilfeseite und im Portal gibt es dazu einen Knopf, der die Schritte für Ihr Gerät anzeigt.
Sie können Warnungen als echte Mitteilung direkt auf Ihr Gerät bekommen – ohne zusätzliche App.
iOS-Besonderheit: Apple erlaubt Web-Push nur in der installierten App. Solange Sie die Seite im Safari-Tab öffnen, erscheint der Aktivieren-Knopf nicht – installieren Sie sie zuerst wie oben beschrieben.
Öffentlicher Warn-Push: Auf der Warnseite unter „Mehr“ aktivieren Sie den Warn-Push der Region. Sie wählen dabei selbst, ab welcher Stufe Sie etwas hören wollen (Empfehlung: ab Stufe 2), und ob Sie zusätzlich die Tagesvorschau möchten – dann sagen wir schon vorher Bescheid, wenn für den Tag eine kräftige Lage erwartet wird.
Wann kommt etwas? Wenn die Lage sich verschärft – oder wenn eine Zelle konkret auf einen Ihrer gespeicherten Orte zuzieht. Entspannung und Entwarnung laufen still. Wir wecken niemanden, um zu sagen, dass nichts mehr ist.
Was ein Push bedeutet: Irgendwo in der Region wird es ernst – nicht unbedingt bei Ihnen. Ob es Sie trifft, sehen Sie auf der Karte.
Kunden-Alarm: Im Kunden-Portal aktivieren Sie unter „Benachrichtigungen“ zusätzlich den Kunden-Alarm je Gerät – das sind die gezielten Standort- und Veranstaltungs-Alarme Ihres Kontos, mit Probe-Push zum Prüfen. Denselben Knopf erneut drücken schaltet den Push auf diesem Gerät wieder ab.
Wir behaupten nicht einfach, gut zu sein – wir zeigen es. Jede Vorhersage wird später gegen das tatsächliche Wetter geprüft: Radar (trat der gewarnte Regen ein?), Blitzortung (Wahrheit für Gewitter, auch im Alpenraum) und Messstationen (gemessene Böen als Wahrheit für Sturm). Ein Treffer im Umkreis von etwa 25 km zählt fair mit, weil Gewitter fleckig sind.
Die Bilanz ist öffentlich unter Wie gut sind wir? (/guete) einsehbar – mit zwei Zahlen, die man nicht verwechseln darf:
Dazu eine Prüf-Chronik je Tag. Einzelne Tage schwanken; frühe Läufe waren schwächer, das System lernt weiter.
Alle Bestandteile unserer Seiten kommen vom eigenen Server; beim Aufruf gehen keine Daten an Google oder andere Dritte. Details stehen im Datenschutz · Verträge hier kündigen.
System-Status: Ob alle Systeme laufen und wie aktuell die Daten sind, sehen Sie auf der Status-Seite (/status) – und als Ampel unten auf der Warnseite.
Nein. Die öffentliche Warnlage unter /warnung ist frei zugänglich und kostenlos, ohne Anmeldung. Die Warnung selbst – Regionslage, Karte, amtliche Warnungen, ein Ort mit Mitteilung – bleibt dauerhaft kostenlos (Kapitel 8). Kostenpflichtig sind das Kunden-Portal für Betriebe und einzelne Zusatz-Bausteine. Was für Ihren Zugang gilt, steht auf Mein Zugang, die Konditionen auf /kaufen.
Die Warnlage wird etwa alle 10 Minuten neu berechnet; das Live-Radar aktualisiert sich etwa alle 5 Minuten. Die Karte im Zeitverlauf wird für das Heimatgebiet in jedem Lauf neu erzeugt, für die Reisegebiete halbstündlich. Der jeweilige Datenstand steht auf jeder Seite dabei.
Der Schwerpunkt liegt auf Südostbayern, Salzburg und Tirol – für diese Region sind Warnungen, Standort-Alarme und Hochwasser-Pegel optimiert. Die Gewitter- und Zellverfolgung deckt inzwischen ganz Bayern ab. Als Reisegebiete kommen Norditalien und die kroatische Adria dazu; der Modellvergleich funktioniert für jeden Ort in Deutschland und der Nachbarschaft.
Eine schwere Warnstufe kann von einem einzigen, eng begrenzten Gebiet ausgehen – eine kompakte Gewitterzelle ist die Gefahr. Solche Fälle zeichnen wir als deutlich markierten Punkt mit der Beschriftung „Stufe 3 · eng“ ein, statt eine große Fläche vorzutäuschen. Umgekehrt gilt: Ein blasser Schleier ohne Umrandung ist noch keine Warnung.
Als Kunde ja: In den Alarm-Einstellungen je Standort können Sie Hagel und Rotation (Mesozyklone) separat zuschalten. Auf der öffentlichen Karte werden Hagel und Rotation an den amtlichen Zellen angezeigt, wenn der DWD sie meldet.
Nur wenn es wirklich ernst ist. Öffentliche Warn-Mitteilungen kommen bei einer Verschärfung der Lage oder wenn eine Zelle Ihren Ort trifft – Entwarnungen laufen still. Als Kunde legen Sie zusätzlich Ruhezeiten fest; ab Stufe 3 wird trotz Ruhezeit alarmiert, damit gefährliche Lagen nicht unterdrückt werden.
Nein. Wetter AI ist eine ergänzende, private Information ohne Gewähr. Maßgeblich sind immer die amtlichen Warnungen des DWD und der GeoSphere Austria – in den Reisegebieten die von Protezione Civile (Italien) und DHMZ (Kroatien).
„Meine Orte“ und die gemerkten Orte im Modellvergleich bleiben auf Ihrem Gerät; sie erreichen unseren Server nur, wenn Sie den Abgleich ausdrücklich einschalten. Kundendaten (Standorte, Adressen, Quittungen) liegen geschützt auf dem Server und werden nur für Alarmierung, Nachweis und Berichte verwendet. Fragen Sie angemeldet „Frag Hans“ nach Ihren Orten, liest er die in Ihrem Konto gespeicherten Orte und gibt sie zusammen mit Ihrer Frage an den KI-Anbieter; die Antwort wird nicht gespeichert. Details stehen im Datenschutz.
Ja. Legen Sie /warnung über das Teilen- bzw. Browser-Menü auf den Startbildschirm (siehe Kapitel 9). Danach öffnet die Karte wie eine normale App im Vollbild – und nur so kommen auf iPhone und iPad Mitteilungen an.
Melden Sie sich für den Beta-Test unter /beta an. Wir richten Ihren Zugang ein und schicken Ihnen einen persönlichen Einladungs-Link per E-Mail.
Fragen, Hinweise oder Interesse an einem Zugang für Ihre Gemeinde, Feuerwehr oder Ihren Betrieb? Wir freuen uns über Ihre Nachricht:
Beta-Test: Jetzt dabei sein – Anmeldung über /beta. Im Gegenzug freuen wir uns über ehrliches Feedback. Was Ihr Zugang umfasst, steht auf Mein Zugang.
Was zuletzt dazugekommen ist, steht öffentlich unter „Version · Was ist neu“ ganz unten auf der Warnseite.